Your individual art portrait | Ihr individuelles Kunst-Porträt

My portrait`s objective is not just imaging a face, my approach is rather to come closer to the soul.

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-Die Gesichter der Sucht - 

Peter Schay, Roland Helsper und Marion Birkholz

 

"Eine wunderbare Idee wurde mit dieser außergewöhnlichen und sensiblen Porträtserie (von Marion Birkholz) realisiert. Es besteht die Möglichkeit für den Leser über das Bild einen sinnlichen, emotionalen Zugang zu den betroffenen Menschen zu finden.

Otto Kernberg hat sinngemäß gesagt, wenn wir mit Patienten*in/Klienten*in arbeiten, müssen wir das

Liebenswerte in ihnen entdecken. Dieses Buch bietet genau diesen Zugang und die Möglichkeit des

Entdeckens.

In Gesprächen mit Klient*innen vorab und während der Shootings wurde deutlich, dass es in diesem

Projekt vor allem darum ging Mauern zu überwinden. Mauern, hinter denen sich Menschen oftmals in

schwierigen Lebenssituationen zu ihrem Schutz verschanzen. Mauern, die Nichtsüchtige aufgrund von Berührungsängsten, Vorurteilen, oder aus der Unsicherheit gegenüber dem Unbekannten, zwischen sich und den Drogenabhängigen errichten. Unsere Absicht war es hinter jene Mauern gelangen und einen positiven Blick auf das Selbst anstoßen; um sich den Herausforderungen eines Lebens nach der Sucht zu stellen, braucht es Vertrauen in sich selbst und Zuversicht. Zudem möchten wir anregen, sich einander offen zu begegnen, sich unbefangen aufeinander einzulassen und neugierig auf die Menschen in diesen Porträts und ihre Geschichten zu sein.

Den meisten von uns fällt es beim Anblick einer Kamera schwer authentisch zu sein. Das Fokussiert-Werden löst Unsicherheit aus. In der Regel benötigen wir eine Weile um uns vor der Kamera zu öffnen, nur wenige sind sofort präsent. Für manchen Teilnehmer dieses Projektes galt es nicht nur die Befangenheit vor der Kamera zu überwinden, sondern auch das Unbehagen vor der Auseinandersetzung mit sich selbst. Weitgehend vermeiden wir Studioatmosphäre und Inszenierungen, um dem Prozess des Fotoshootings die Förmlichkeit zu nehmen. Wir beschlossen, die Aufnahmen im Freien zu machen. In natürlichem Licht und natürlicher Umgebung verliert die Kamera an Gewicht. Im Garten der Einrichtung stehen sehr schöne alte Bäume. Die alten Baumstämme boten den Teilnehmern ein Gefühl von Intimität und Ruhe und einen interessanten Hintergrund für die anschließende

künstlerische Bearbeitung der Bilder.

Porträts sind nicht das bloße oder idealisierte Abbild eines Gesichtes, sondern vielmehr Menschen

jenseits dieser Oberfläche. Um hinter jene Oberfläche eines Gesichtes zu blicken, werden Schichten

darüber gelegt und so verdichtet, dass sie in ihrem Zusammenwirken das Wesen der Person

einfangen, ihre Erfahrungen und Gefühle herausarbeiten.

Dieses ungewöhnliche Projekt hat uns sehr berührt. Zunächst wussten wir nicht, ob genügend

Bereitschaft bestand, uns und die Kamera ganz an sich heranzulassen. Doch in vielen Momenten

waren die Teilnehmer völlig bei sich und unbefangen. Im Wissen um die Schicksale der Menschen

war es sehr bereichernd und beeindruckend hinter große und kleine Mauern blicken zu dürfen."

 

„Die Gesichter der Sucht“ werden in der Wiener Zeitschrift für Suchttherapie „Rausch“ (Pabst

Science Publishers Verlag) in einer festen Rubrik präsentiert.


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